Die Schützen entstanden als freie Bauernmilizen, die sich gegen fremde Obrigkeiten, wie die Franzosen unter Napoleon oder die bayerische Besatzung auflehnten. Das Alpenregionstreffen wurde am 13. April 1975 gegründet. Seine Wurzeln liegen in der Trennung Südtirols nach dem Ersten Weltkrieg. Damals war das Treffen ein offener Protest gegen die Grenze am Brenner. Wenn diese Tatsachen in heutigen Reden ausgeblendet werden, dann mache ich mir Gedanken, warum das geschieht. Vielleicht kann mich hierzu jemand aufklären? Kritisch sehe ich vor allem, wie die Politik das geografische Europa mit der EU gleichsetzt. Für mich hat der Begriff „europäische Kameradschaft“ in diesem Kontext einen propagandistischen Beigeschmack. Es ist schwer vorstellbar, dass die Schützen diesen Begriff freiwillig und ohne unterschwelligen Druck übernommen haben. Auch die Präsenz der EU-Fahne im Bergisel-Stadion wirkt deplatziert. Für mich sendet das die Botschaft: Ihr dürft zwar feiern, aber die Macht liegt weiterhin bei uns. Hier ist eine politische Vereinnahmung von Traditionen durch Machtstrukturen im Spiel. Wer sich an meinen Gedanken stört, darf diese gerne außer Acht lassen und sich einfach an den Bildern vom Bergisel erfreuen.
Alpenregionstreffen 2026 in Innsbruck, Umzug 17.05.2026 Porträtfotografie
Alpenregionstreffen Festzelt 15.05.2022 Porträtfotografie
Alpenregionstreffen Messe und Umzug 15.05.2022 Porträtfotografie